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Jungvieh auf der Weide

Hund und Kuh

Hund und Kuh auf Du und DuHund und Kuh auf Du und Du

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Hunde sind Freunde des Menschen, Spielgefährten für unsere Kinder und treue Partner für Jung und Alt. Sie sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken – allein bei uns im Oberallgäu und in der Stadt Kempten (Allgäu) gibt es nahezu 8.000 Hundebesitzer. Die Haltung der sympathischen Vierbeiner bringt aber auch Pflichten mit sich, wie beispielsweise die Beseitigung von Hinterlassenschaften. Das Oberallgäu ist geprägt von der Viehhaltung und der Milchwirtschaft. Hundekot auf Wiesen und Weiden stellt eine Gefahr für die Gesundheit unserer Kühe dar. Neben zahlreichen Krankheiten kann es bei Rindern in drastischen Fällen sogar zu Fehl- oder Totgeburten kommen. Deswegen sollten Hundehalterinnen und -halter beim Verlassen des Hauses neben Handy, Geldbeutel und Schlüssel auch immer eine Plastiktüte einstecken. In allen Kommunen finden Sie an Fuß- und Wanderwegen auch Hundetoiletten. Nehmen Sie Rücksicht und helfen Sie mit, die Landschaft in unserem schönen Allgäu zu schützen.

 

Im Hundekot können Erreger vorhanden sein, die zu Erkrankungen bei Mensch und Tier führen können, wie z. B. Salmonellen, Parasiten (Neospora caninum) und Hundebandwurm (Echinococcus granulosus). Ein positiver Salmonellenbefund in einer Milchviehherde wird große finanzielle Konsequenzen durch Milchliefersperre, Ausmerzungen oder Totgeburten nach sich ziehen.  Hundekot macht das Futter empfindlicher für Verderb und beeinträchtigt so die Qualität, Schmackhaftigkeit und Lagerfähigkeit des Rinderfutters. Folge schlechter Futterqualität können somit Verdauungsstörungen, fütterungsbedingte Totgeburten und Euterentzündungsprobleme sein. Dies führt zu Leistungseinbußen bei der Milch, Tierarztkosten und erhöhten Ausmerzraten.

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