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Logo 1150 Jahre Fischen

Die historische Geschichte FischensDie historische Geschichte Fischens

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2010 konnte das Dorf Fischen einen "runden Geburtstag" feiern - sein 1150-jähriges Bestehen

Zwei Urkunden im Stiftsarchiv St. Gallen sind erste Zeugnisse für Fischen. Wohl wenige Gemeinden sind wie Fischen in der Lage, einen solch eindeutigen Nachweis ihres frühmittelalterlichen Ursprungs vorzuweisen.
Als Willihere dem „monasterii sancti Galli“ am 23. September 860 eine Hufe Land zur Schenkung machte, wurde dies vor Zeugen im Ort „Viskingun“ urkundlich bestätigt.
Im weiteren Beleg wird bestätigt, dass Folcherat an das Kloster St. Gallen eine Hufe zu Wikaranneswilare gegen eine zu Fischen getauscht hat. Dieser Vorgang, ebenfalls
durch Zeugen bestätigt, fand in „Fiskingan“ bzw. „Fiskina“ im Jahre 905 oder 906 statt.
Diese Vorgänge lassen darauf schließen, dass der Ort Fischen damals schon eine gewisse Bedeutung hatte und demnach viele Jahre vorher schon bestanden hat.
Während die nächsten 300 Jahre das Dorf Fischen kaum Erwähnung findet, ist er unter der Herrschaft der Heimenhofen, der Montfort-Rothenfels in der Geschichte des Oberallgäus wieder präsent. Protokollbücher der Rechtler ab dem 18. Jahrhundert sowie in jüngerer Zeit die Gemeindebeschlussbücher und Steuerlisten geben Aufschluss über das Leben unserer Vorfahren. Dies war für eine der ältesten Ansiedlungen im oberen Illertal Grund genug, dies ausgiebig zu feiern.