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Waldfest Alphörner

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Alphornspieler beim Sonnenaufgang am Ofterschwanger Horn, © Ofterschwang

Traditionelles Instrument der Berge

Horninstrumente gibt es auf allen Kontinenten. Sie dienten als Hirteninstrument zur Verständigung in unzugänglichem Gelände bzw. in bergigem Gebiet.
Nachdem das Alphorn ohne Grifflöcher, Klappen und Ventile auskommt, kann man nur die Naturtonreihe auf ihm spielen. Um in dieser Skala einen musikalisch interessanten Tonumfang blasen zu können, muss das Rohr eine Mindestlänge und im Verhältnis einen großen Durchmesser haben.
Die Bezeichnung Alphorn gilt heute für ein langes, gerades Rohr das am unteren Ende abgebogen ist. In früheren Zeiten war es aber ein Sammelbegriff auch für andere Hirteninstrumente und wird in den Allgäuer Bergen bereits über 400 Jahre als Nutzinstrument auf den Alpen geblasen.

Woran liegt es, dass es in heutiger Zeit das Alphorn diese Wiederkehr erfährt? Liegt es an den tiefen Resonnancen, die in uns die Ruhe auslösen, die im täglichen Leben nicht mehr zu finden ist? Es gibt viele Antworten. Tatsache ist aber, beim Klang dieser Töne durchzieht jeden Zuhörer eine tiefe meditative Ruhe, vorausgesetzt man hat keine Begleitgeräusche.

Wenn Sie die Grundtechniken des Alphorns erfahren möchten, so empfiehlt sich das Landhotel Alphorn mit seinem Weißwurst-Frühschoppen sonntags zwischen 11.00-12.00 Uhr. Hier erklärt der Wirt persönlich das Alphorn und lässt Mutige auch mal einen Ton spielen. Es werden auch jährlich Schnupperkurse sowie die Alphorn-Lern-Woche für Fortgeschrittene angeboten.